Zul’Gurub is gone as a raid instance come Cataclysm.

Der Satz hat mich geschockt. So unvermittelt, aus dem Nichts. Mein heißgeliebtes Zul’Gurub.

Mittlerweile macht es mir Blizzard immer leichter, Abstand von WoW zu bekommen. Zumal ich derzeit viele andere schöne Spiele spiele. Hauptsächlich Star Trek Online und Aion, wer es wissen will. Aber auch Champions Online hat es mir angetan. Irgendwie ein nicht gerade tiefgängiges Spiel, aber umso spaßiger. (weiterlesen…)

 

Ich bin zurück auf der Zuul vom Vulkan. Das Kolinahr habe ich erfolgreich abgeschlossen. Es war eine faszinierende Erfahrung und hat den derzeit aktiven Teil meiner selbst sehr gestärkt. Da ich im Moment keinen Zugriff auf den anderen Teil habe, kann ich nicht feststellen, ob dieser einen Schaden erlitten hat dadurch. Dies wird sich nach eine optimierten Justierung meines Implantates zeigen.

Körperlich bin ich in einwandfreiem Zustand. Eine leichte Unterernährung durch meine Woche in der Wüste, aber so wenig, dass es irrelevant ist. Geistig bin ich im Vollbesitz meines Bewusstseins und damit taktischer Fähigkeiten. Einzig der emotionale Teil von mir ist nicht vorhanden. Da dieser von der Sternenflotte nicht vorgeschrieben ist, bin ich voll diensttauglich. Es ist daher höchst unlogisch, dass Admiral Cole gestern zögerte, mir mein Kommando zurückzugeben. Meinen Posten als Sicherheitsoffizier hat er mir zwar nicht zurückgegeben, aber das ist auch nebensächlich. Es war nie mein Wunsch, diesen Posten zu bekleiden. Auf der Brücke eines Kriegsschiffes bin ich effizienter als halb hinter einem Schreibtisch. Es wird Zeit, dass Cpt. Sin’Istre zurückkehrt und den Posten wieder ausfüllt. (weiterlesen…)

 

Ich mag ja keine Heuler. Wirklich nicht. Naja, ich mag sie doch, man kann sich so herrlich über sie aufregen. Und doch wird sich mein heutiger Eintrag vielleicht danach anhören, als ob ich genau das gleiche tue. Das mag sein, ich habe ihn ja noch nicht geschrieben, ich bin ja noch dabei. Was ich Euch erzählen möchte, ist durchaus ein Heulthema. Aber ich versuche zumindest, das ganze sachlich und argumentativ anzugehen. Wenigstens werdet Ihr bei mir solche selbstdisqualifizierenden Stilblüten wie zum Beispiel, dass Cataclysm nur 5 Level hat statt wie die bisherigen Addons 10, und daher nur ein halbes Addon ist, nicht zu lesen bekommen.

Es geht darum, dass ich Angst habe. Angst, dass ein ehemals großartiges Spiel leider seinen Prinzipien, die es groß gemacht haben, abgeschworen hat, und derzeit wie eine Cash Cow abgemolken wird. Ja, so hart möchte ich es ausdrücken, und die Angst ist denke ich nicht ganz unberechtigt. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass mit Wrath of the Lich King eine merkliche Kursänderung in World of Warcraft eingezogen ist, die vor allem vielen alten Spielern nicht wirklich gefällt.

Es gibt mehrere aktuelle Dinge, die meine Angst noch verstärken, dass es mit Cataclysm eher schlimmer als besser wird. (weiterlesen…)

 

Ich befinde mich an Bord der Zuul in meinem Quartier. Cmdr. Letagg führt das Schiff sehr gut, auch ohne mich. Admiral Cole wird als ehemaliger Borg nach effizienten Gesichtspunkten urteilen, und daher ist es logisch, dass er Cmdr. Letagg nicht zur Rechenschaft ziehen wird für Dinge, die ich tun werde, da er bestmöglich und im effizientesten Sinne für das Schiff, das Geschwader und unsere Mission handeln wird. Es verbleibt ein Restrisiko von 32.2%, dass sich Admiral Cole von seinen Emotionen leiten lässt bei einer Urteilsfindung. Aber die Chance, dass sich hieraus ein als negativ anzusehender Zustand bilden wird, liegt bei unter 1%. Daher ist es nun akzeptabel für mich, mich zurückzuziehen, und eine begrenzte Zeit meinen eigenen Weg zu gehen. Es ist der einzig logische in dieser Situation, und dies zwingt mich, ihn zu beschreiten.

Es bleiben noch Restrisiken bezüglich meines kürzlich erworbenen und wieder verlorenen Postens im Geschwader. Diese stehen aber außerhalb meiner Macht, ich kann insofern nicht darauf einwirken, dass das Geschwader derzeit ohne Sicherheitschef ist. Es war nicht mein Wunsch, des Postens enthoben zu werden, jedoch hätte dies Admiral Cole bedenken müssen, als er mich suspendiert hat.

Ausdrücklicher Aktenvermerk: Ich habe Admiral Cole bei der Suspendierung mitgeteilt, dass ich sie nicht für akzeptabel halte.

Es wäre unlogisch, der Sternenflotte verfrüht davon Bericht zu erstatten, da es Admiral Cole schaden würde und unserem gemeinsamen Ziel nicht dienlich wäre.

Nach dem Einsetzen meines zweiten Implantates ist nichts mehr wie vorher. Meine Eltern sind mit meinen telepathischen Fähigkeiten zurückgekehrt. Aber um den Preis jeder Emotionalität, wenn ich den Medizinern glauben kann. Da anscheinend ein großer Teil meines Selbst brach liegt, ist es mir noch nicht einmal möglich, mich an meine sogenannten Gefühle aus der Zeit davor zu erinnern. Es ist, als wäre da nie etwas gewesen. Daher kann ich es auch als Konsequenz nicht vermissen. Es ist logisch, wenn da etwas war, was ich natürlich in Frage stellen muss, dass mir nahe stehende dies vermissen. (weiterlesen…)

 

… und zwar bei meinem Bruder zu “Spirit of good old Times“. Da ich das Thema aber auch schon öfters hatte, will ich den Kommentar auch hierhin schreiben:

Hachja :) Genau über das Thema wird seit langer Zeit ja sehr viel geschrieben. Wie Du weißt, habe ich dazu auch einige Artikel geschrieben. Es läuft doch alles auf eins hinaus: Irgendetwas ist kaputt, was vorher funktioniert hat. (weiterlesen…)

 

Immersion (virtuelle Realität)

Immersion ist ein Bewusstseinszustand, bei dem der Betroffene auf Grund einer fesselnden und anspruchsvollen (künstlichen) Umgebung eine Verminderung der Wahrnehmung seiner eigenen Person erlebt. Damit beschreibt der Begriff “Immersion” – ähnlich der filmischen Immersion – im Kontext der virtuellen Realität das Eintauchen in eine künstliche Welt.

Wikipedia

Rollenspiele gibt es wohl schon ewig bei Menschen. Seien es Kriegsspiele auf einem Übungsplatz einer Armee oder Räuber und Gendarme als Kinder. Als dediziertes Spiel in den 70ern als Pen&Paper haben sie für mich begonnen. Das Eintauchen in die ausgedachte Welt war zwar schwer, aber durchaus lohnend. Während der Schule und beim Bund ging es dann weiter mit Pen&Paper, und auch später während des Studiums.

Aber mehr habe ich nicht wirklich gemacht, also keine LARPs oder ähnliche Dinge.

Dabei war ich schon immer jemand, der in einer ausgedachten Welt aufgehen konnte, der sich mit sowas richtig identifizieren konnte.

Sehr früh gab es bei Computerspielen die ersten, welche einem so etwas ähnliches vorgaukelten. Nun gut, “Adventure” auf dem Atari VCS würde ich mal eher als “Anfang” bezeichnen. Aber über diverse Spiele wurden die virtuellen Welten immer realistischer. Wobei, ganz ehrlich: Realismus braucht es noch nicht mal. Wenn ich mich an “The Bard’s Tale” erinnere… Und wieviele Stunden habe ich darin verbracht! Ich will es gar nicht mehr wissen.

Aber es waren immer Singleplayer-Geschichten auf dem Computer, die mich in so etwas haben eintauchen lassen. Lange Zeit habe ich mich davor gesträubt, in MMORPGs am “offiziellen” Rollenspiel teilzunehmen. Also damit meine ich, auf einen RP-Server/Realm/Shard zu gehen oder ähnliches. Kleine Rollenspieleskapaden habe ich natürlich gemacht, und rollenspielangehaucht versuche ich auch meine Character zu führen. Aber zu viele Horrorgeschichten habe ich gehört und bei meinen wenigen Besuchen selbst erlebt auf Rollenspielservern. Wie nennt mein Bruder sie immer? Die Lore-Polizei.

Bis zu diesem Wochenende. Als der STO-Server down war, und ein kleiner Keng beim Stöbern im offiziellen Forum den Thread mit den deutschen Chat-Kanälen fand. (weiterlesen…)

 

Ensign Keng reporting for duty

Star Trek Online Headstart hat begonnen

 

Ups, da liegt mir ein Stöckchen vor den Füßen. Ben hats geworfen! Ist nicht das erste, was mir auf dem Weg liegt, aber das hebe ich mal als erstes auf. Warum? Weil mich das Thema voll erwischt.

Klar, ich bin Mathematiker. Die denken logisch. Wie Vulkanier. Für die gibt es nichts, was nicht erklärbar ist, alles hat einen Grund.

Sowas können auch nur Nicht-Mathematiker behaupten!

Mich schauen Leute immer total entgeistert an, wenn ich am Freitag den 13. die Krise bekomme. Wenn ich in der Fußgängerzone nicht auf die Ritzen zwischen den Bodensteinen trete. Wenn ich beim täglichen Stellen meiner ganzen Kalender die Luft anhalte. Wenn ich erzähle, dass ich jeden Abend zu Gott bete. Nicht den Gott der Bibel. Also nicht direkt. Aber das ist eine andere, vor allem komplexe Geschichte, wie man sich denken mag. Und die erzähle ich vielleicht ein anderes mal.

Aber das sind “nur” einige Beispiele aus meinem realen Leben. Gefragt war nach der virtuellen Realität. Here we go! (weiterlesen…)

 

Resistance is futile

Das Ende der Open Beta von Star Trek Online. Ein Event wurde angekündigt: die Klingonen sollten sich in ihrem Sektor treffen, über die Föderation wurde nichts gesagt vorher.

Das Event startete wohl etwas verspätet, also bin ich nochmal vorher Daily Heroic gegangen. Eine lustige Gnomenmagierin namens Gnusella vom Zirkel des Cenarius war dabei. Endlich mal jemand, der im Gruppenchannel überhaupt geschrieben hat, und dann mehr als “Hallo” und “Danke bb”! Es war sogar ein bisschen rollenspielangehaucht und ging um Toggis Imp in a Ball, seine Verhöhnung von Gnomen und so weiter. Das war einer der besten Randominibesuche!

Aber zurück zu STO wieder nach dem Umloggen.  (weiterlesen…)

 
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