Ich mag ja keine Heuler. Wirklich nicht. Naja, ich mag sie doch, man kann sich so herrlich über sie aufregen. Und doch wird sich mein heutiger Eintrag vielleicht danach anhören, als ob ich genau das gleiche tue. Das mag sein, ich habe ihn ja noch nicht geschrieben, ich bin ja noch dabei. Was ich Euch erzählen möchte, ist durchaus ein Heulthema. Aber ich versuche zumindest, das ganze sachlich und argumentativ anzugehen. Wenigstens werdet Ihr bei mir solche selbstdisqualifizierenden Stilblüten wie zum Beispiel, dass Cataclysm nur 5 Level hat statt wie die bisherigen Addons 10, und daher nur ein halbes Addon ist, nicht zu lesen bekommen.

Es geht darum, dass ich Angst habe. Angst, dass ein ehemals großartiges Spiel leider seinen Prinzipien, die es groß gemacht haben, abgeschworen hat, und derzeit wie eine Cash Cow abgemolken wird. Ja, so hart möchte ich es ausdrücken, und die Angst ist denke ich nicht ganz unberechtigt. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass mit Wrath of the Lich King eine merkliche Kursänderung in World of Warcraft eingezogen ist, die vor allem vielen alten Spielern nicht wirklich gefällt.

Es gibt mehrere aktuelle Dinge, die meine Angst noch verstärken, dass es mit Cataclysm eher schlimmer als besser wird. (weiterlesen…)

 

Aion 2.0

[KOR] #Aion 2.0 to be updated on Korean Test Server this afternoon. New instances, level cap raised to 55, pets and upgraded Gliding system.

Quelle: PlayNC

Im Umsetzen von 1.9, den ich übrigens nach so langer Content-Durststrecke durchaus dünn finde, scheinen sie ziemlich schnell zu sein hier im Westen. Dann dürfte es wohl auch nicht mehr allzu lange bis 2.0 bei uns dauern! Und es scheint einiges dran zu sein an den Gerüchten vom Februar bei Buffed.


Update(weiterlesen…)

 

… und zwar bei meinem Bruder zu “Spirit of good old Times“. Da ich das Thema aber auch schon öfters hatte, will ich den Kommentar auch hierhin schreiben:

Hachja :) Genau über das Thema wird seit langer Zeit ja sehr viel geschrieben. Wie Du weißt, habe ich dazu auch einige Artikel geschrieben. Es läuft doch alles auf eins hinaus: Irgendetwas ist kaputt, was vorher funktioniert hat. (weiterlesen…)

 

Ups, da liegt mir ein Stöckchen vor den Füßen. Ben hats geworfen! Ist nicht das erste, was mir auf dem Weg liegt, aber das hebe ich mal als erstes auf. Warum? Weil mich das Thema voll erwischt.

Klar, ich bin Mathematiker. Die denken logisch. Wie Vulkanier. Für die gibt es nichts, was nicht erklärbar ist, alles hat einen Grund.

Sowas können auch nur Nicht-Mathematiker behaupten!

Mich schauen Leute immer total entgeistert an, wenn ich am Freitag den 13. die Krise bekomme. Wenn ich in der Fußgängerzone nicht auf die Ritzen zwischen den Bodensteinen trete. Wenn ich beim täglichen Stellen meiner ganzen Kalender die Luft anhalte. Wenn ich erzähle, dass ich jeden Abend zu Gott bete. Nicht den Gott der Bibel. Also nicht direkt. Aber das ist eine andere, vor allem komplexe Geschichte, wie man sich denken mag. Und die erzähle ich vielleicht ein anderes mal.

Aber das sind “nur” einige Beispiele aus meinem realen Leben. Gefragt war nach der virtuellen Realität. Here we go! (weiterlesen…)

 

Zieh Dich warm an, Neltharion!

quadrat150Achtung! Spoiler!

Und was für ein Spoiler! Meine Fresse. Ich habe ja kaum gedacht, dass ich mal noch mehr Gänsehaut bekommen würde, als bei Blizzard-Preview-Movies. Aber das Ding schlägt dem Fass den Boden aus.

Der Aion Vison Trailer:  (weiterlesen…)

 

Begehrlichkeiten

Warum macht ein Mensch etwas? Weil er dazu motiviert ist. Motivation kann viele Hintergründe haben, aber alle haben eins gemeinsam: Ein Ziel. Dieses Ziel kann auch viele Aussehen haben. Es kann erzwungen sein, wie zum Beispiel das Atmen. Atme ich nicht, sterbe ich. Eine sehr hohe Motivation. Es gibt aber auch mehr oder weniger freiwillige Ziele: Wenn ich gerne Achterbahnen fahre, dann habe ich natürlich eine hohe Motivation, alle zu bereisen und auszutesten. (Nicht nur) für mich als Mathematiker gibt es dann natürlich noch die Variante: Der Weg ist das Ziel.

Und es gibt eine Kombination aus allen dreien. Ich möchte als nahezu perfektes Beispiel dafür meine seit einem Jahr wachsenden sportlichen Aktivitäten anbringen. Zuerst geboren aus freiwilligem Antrieb, dann recht schnell die Erkenntnis, dass ich es aufgrund der mittlerweile aufgekommenen Herzkrankheit tun *muss*, über den Weg, dass die Trainingseinheiten extrem entspannend und sowohl physisch als auch psychisch sehr energiebringend sind, bis hin zu dem Endziel, mal in ein Muscle-Shirt zu passen und sich einen Drachen in die Schulter ritzen zu lassen. Wenn ich einen gut gebauten Kerl auf der Straße sehe, sage ich “Wow, da will ich hin, das will ich auch haben!” (gerade diesen Punkt bitte für später in diesem Eintrag merken) In der Kombination natürlich unschlagbar motivierend.

Nicht anders funktioniert das natürlich bei Spielen. Seien es Brettspiele oder Computerspiele. Und immer mehr kommt auch  bei den Computerspielen das Ziel Socializing dazu, welches eines der Hauptziele seit jeher für Brettspiele ist.  Aber wie angedeutet reicht das bei Computerspielen nicht aus. Zur Langzeitmotivation gehören auch noch Abwechselung, wettbewerbliche Herausforderungen und sonstige Dinge, die durch ihre Beschaffenheit, Seltenheit, limitierte Verfügbarkeit oder schwere Erreichbarkeit begehrlich sind. Und um endlich mal zu dem eigentlichen Punkt zu kommen:  Für mich versagt seit einiger Zeit WoW in sämtlichen Punkten.  In sämtlichen dieser Punkte, die aus WoW selbst heraus kommen. Denn nicht versagt es im Socializing, aber hier nur als Katalysator. Denn der menschliche und freundschaftliche Zusammenhalt, aus dem heraus meine Gilde lebt, ist nicht auf dem fehlenden Spaß und der Angst der Blizzard-Mitarbeiter durch Herrn Kotick gewachsen. (weiterlesen…)

 

Mach schonmal die Kaffeemaschine an, Lugbug

Aion0303

Es kam, wie er es geträumt hatte. Keng ging einen steilen Weg in der Karriereleiter der Banditen, und schlussendlich hörte er den Ruf nach Pandämonium. Munin hatte da natürlich seine Finger im Spiel, keine Frage.

“Erstaunlich, was er aus einem Gefängnis alles erreicht. Aber was will man in Pandämonium von mir? Wahrscheinlich stellen sie einen Shugo extra für mich ab, der den Dreck hinter mir säubert… Ich werde das Gespött der ganzen hochnäsigen Gesellschaft sein!” davon war er überzeugt.

Aber er ging hin. Er hatte mittlerweile genug Selbstvertrauen beisammen. Natürlich wollte man ihn erstmal in Gewahrsam nehmen, aber ein gewisser Heimdall hielt die Wachen zurück und begrüßte ihn aufs herzlichste in der Hauptstadt. Munin hatte seine Leute überall.

“Geh zum Tempel, man erwartet Dich bereits.”

(weiterlesen…)

 

Home again

aion1.1


Kengs Kopf fühlte sich an, als wäre er in einer Shugopresse gelandet. Solche Kopfschmerzen hatte er so lange er sich erinnern konnte nicht gehabt. Wobei wir gleich beim richtigen Thema wären: erinnern. Das war für Keng gerade so ein wunder Punkt, im wahrsten Sinne des Wortes.

“Ich kenne das hier. Ich war hier schon zweimal, und jedes Mal bin ich mit Kopfschmerzen aufgewacht. Das kann doch nicht sein? Irgendwas sagt mir, dass mich Asak da drüben gleich zu Vandar schickt, der mir aufträgt, dass ich den Spriggs eine Lektion erteilen soll. Jetzt bin ich mal gespannt, ob mir mein schmerzender Kopf da gerade einen Streich spielt.” dachte er bei sich.

“Keng? Geht’s Dir wieder besser? Ich habe gesehen, wie Du umgekippt bist! Wenn Du Dich wieder einigermaßen fit fühlst, geh doch mal rüber zu Vandar, der will irgendwas von Dir.”

“Äh… ja… ich bin okay. Ich gehe mal rüber zu ihm.”

“Gut, dass Du kommst Keng, die Spriggs sind mal wieder ein Problem, und…”

“Ja, ich weiß. Ich vermöbel sie mal ein wenig.”

Er lies den verdutzten Vandar stehen und nahm sich der Spriggs an.

Aion1.5“Warum weiß ich das alles schon? Mir spuken Bilder im Kopf herum von einer großen und schönen Stadt mit vielen majestetischen Daeva. Bilder einer großen Festung im Eis, Bilder aus einer Wüste, und von einem großen Portal über der Festung, durch welches ich zwischen die Welt der Sun-Suckers und unsere komme, und wo ich gegen sie kämpfe zum Schutz und Ehren meines Volkes… ich glaube, ich kann mich sogar an den Namen erinnern… den Abyss.

Aber woher sollte ich das alles kennen? Ich war nie dort, und ich werde nie in den Abyss kommen. Dazu müsste ich ein Daeva sein. Ha! Ein Daeva. Ich. Natürlich.

Ein dreckiger Bandit Ulgorns bin ich, nichts weiter…” (weiterlesen…)

 

Atreia Invasion 06.-13.09.

quadrat150Gestern offiziell angekündigt: Die Aion Open Beta. Start am 6. September, Ende 13. September. Alle Spieler der Closed Beta, egal ob PreOrder oder nur Key für ein Closed Beta Wochenende, sind automatisch dabei, der Account bleibt der gleiche (auch wenn die Charaktere gelöscht sind). Open Beta Keys werden wohl laut Ankündigung in den nächsten Tagen mit freien Händen unter das Volk geworfen, angekündigt gesehen habe ich schon eine Aktion auf FilePlanet ab Dienstag, den 1. September.

Der Patch von der Closed Beta alleine auf die Open Beta beträgt 3GB, denn man höre und staune: Die Closed Beta wird bereits auf der Release-Version 1.5 laufen! Zur Erinnerung: Die Closed Beta lief auf der fast 1 Jahr alten Version 1.0, was 3 große Updates zurückliegt.

Damit es keinen Engpass am 6. September gibt, wird bereits jetzt der Patch verteilt. Und nicht nur der Patch, auch den kompletten Client gibt es nun als Torrent, hier die offiziellen Links: (weiterlesen…)

 

Kleinere Jungs haut man nicht! Nur ein bisschen.

quadrat150Ein Kritikpunkt von mir an der Closed-Beta war ja das zergige und gankige Open-PvP. Nein, mich braucht keiner einen Carebear zu nennen, ich weiß, dass Open-PvP rauh, hart und unfair sein muss. Aber es muss auch eine Grenze haben, über die es nicht hinaus geht, sonst macht es schlichtweg keinen Spaß. Und das über das Empfinden der “Hau mich bitte nicht”-Fraktion hinaus.

Spaß macht: Im Risiko zu leben. Hinter jedem Busch einen Feind erwarten zu müssen. Mal ordentlich auf die Fresse bekommen, aber auch mal ordentlich austeilen.

Ich bin wirklich ein hartgesottener Spieler, ich komme von Shootern und habe internationale Clanbase-Erfahrung. Ich habe mit Sicherheit kein Problem, auch mal im Dreck zu liegen. Aber wenn man unausweichliches “High-Level gegen Low-Level” und das fast den ganzen Tag hat, dann hat es definitiv nichts mit Carebear zu tun, wenn man daran keinen Spaß findet. Es besteht überhaupt keinen Grund, sich das antun zu müssen, wenn man chancenlos ist.

AoC hat darin versagt, bei WAR hat mich meine Lust gar nicht erst so weit kommen lassen, und in WoW gibt es so wenig Open-PvP, dass die Entwickler bald beide Fraktionen zusammenlegen können. Und wenn es mal auftritt, ist es irgendwie lächerlich mittlerweile. Die Zeiten von Southshore und Tarrens Mill, große Tage des Open-PvP, sind leider vorbei und dem “alles muss blitzsauber und gebalanced sein” gewichen.

Aion hatte in der Closed Beta genau das, was PvP sein mus: Rauh, hart, schnell und auch mal unfair. Zum Optimum fehlte es nur noch der Begrenzung des Lowlevel-Gankens. Und die ist mit dem Slayer-System erreicht, was zum Release auch bei uns aktiv sein wird, und Ihr könnt es unter “mehr” nachlesen. (weiterlesen…)

 
Page 1 of 212