The end of a long, loyal journey

On 10. Mai 2012, in It's me, Meta, by Keng

Es ist nun ziemlich genau 20 Jahre her. Das D-Netz war noch frisch, und die ehemaligen Nutzer des C-Netzes konnten den Luxus kaum glauben, dass die Anrufer nicht mehr wissen mussten, in welcher Funkwabe sie sich befinden, um die koffergroßen C-Netztelefone klingeln zu lassen. Der pure Luxus war eingekehrt: Die damals liebevoll genannten “Knochen” waren trotz neuer D-Netz-Technik immer noch ein Luxus, den wenige hatten. Richtig teuer. Wir reden hier nicht von den heute üblichen 20 Euro Grundgebühr im Monat, sondern 90 aufwärts. Ups… habe ich da damalige DM mit heutigem Euro gleichgesetzt? Ja. Gewollt.

Alleine hätte ich mir das Ding damals als Student mit Nebenjob natürlich nicht leisten können.  Ich hatte aber den Vorteil, an den Veranstaltungen meines ehemaligen Mitbewohners mitgewirkt zu haben, und ein Handy war nunmal effektiver als ein Funkgerät.

So kam der Keng also verdammt früh zu so einem Ding, was von der Handbarkeit doch noch weit von den Kommunikatoren der Enterprise ca. 25 Jahre zuvor entfernt war. Der Akku reichte gerade mal für eine Veranstaltung, also einen Abend, und dann durfte man nicht allzu viel telefonieren. Wollte man sowieso nicht bei Minutenpreisen von um die 2 DM. SMS… hm… ich glaube, das Handy war “SMS ready”, bin mir aber nicht mehr sicher. Auf jeden Fall habe ich mit meinem ersten Handy nie eine SMS geschrieben, das weiß ich genau. Nur telefoniert. Kaum vorstellbar heutzutage. Und man versteckte sich noch hinter Pfeilern, wenn man telefonieren wollte. Denn es war durchaus peinlich, in der Öffentlichkeit mobil zu telefonieren.

Und es war ein Nokia.

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Ich bin von der Rechtsabteilung

On 31. März 2012, in It's me, by Keng

hat die Frau am Telefon vorhin zu mir gesagt. Da frage ich mich doch: Von welcher Rechtsabteilung? Egal. Mal hören, was sie zu sagen hat. Solche Anrufe sind immer lustig.

“Sie haben an einem Gewinnspiel teilgenommen und da werden Ihnen am Montag 49,95 vom Konto abgebucht. Wir sind staatlich kontrolliert und möchten Sie für das Gewinnspiel blocken, damit Sie nicht 600 Euro im Jahr bezahlen müssen.”

Ah ja. Nee, is klar.

“Haben Sie mal an einem Gewinnspiel im Internet teilgenommen?”

Ja klar habe ich. Wer nicht. Das ist selbst für einen Kirmeswahrsager eine schlechte Frage.

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I would like to…

On 1. März 2012, in World of Warcraft, by Keng

… play World of Warcraft.

Das ist schon bitter. 6 Jahre lang habe ich gerne World of Warcraft gespielt. Gerne und viel. Und es hat viel Spaß gemacht!

Ich würde es wahnsinnig gerne weiter spielen. Nur irgendwie wüsste ich derzeit nicht, was ich machen soll.

Klar, ich habe noch ein paar Pets zu farmen, ein paar Mounts warten noch darauf, dass ich sie reite, aber ansonsten…

Ich mache einfach mal eine kleine Bestandsaufnahme.

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Von Kickapoo nach Mikela Isle

On 21. Februar 2012, in Second Life, by Keng

So schnell können sich Dinge ändern. Der letzte Beitrag meiner Second Life Reihe liegt gerade mal 3 Wochen zurück, und schon ist er in mindestens einem Punkt nicht mehr aktuell. Welcher das ist, erfahrt Ihr ein paar Zeilen später.

Das Dumme ist nur, jetzt ist es schon etwas mehr her, denn den Satz gerade habe ich bereits vor über einem Monat geschrieben. Wie eigentlich einen Großteil dieses Artikels. Nur hatte er mir nicht ganz gefallen, daher habe ich ihn erstmal zurückgestellt. Und Ihr wisst, wie das mit aufgeschobenen Sachen ist…  Sei es drum, hier ist er nun, frisch überarbeitet!

Ich passe den Titel mal ein wenig an, das wird sonst ein wenig zu eintönig. Ich denke: in Anlehnung an die Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer Hörspiele passt das ganz gut. Sind Puppen nicht auch einfach nur Avatare, nur nicht in einer virtuellen Welt?

Ebenso werde ich voraussichtlich mehr Orte-, Leute- und vor allem Geschichten-orientiert schreiben. Das schließt natürlich keine weiteren technischen Erklärungen aus, aber das sollte dann (zumindest werde ich es versuchen) aus dem Kontext hervorgehen und nicht wie die letzten 6 Beiträge meiner SL-Reihe dem Beschreiben der Grundgerüste der Welt dienen. Ein Beispiel, das Ihr bald hier lesen werdet: Wie geht der Keng zum Friseur, wenn er in die Oper will? Das wird natürlich nicht mit Kamm und Schere passieren, sondern mit einem ausgewachsenen 3D-Editor. Aber fangen wir mit Kickapoo an nach dem

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Danke an die Virenschleudern Xavier, Thomas, Stefan, Dirk, Sonja, Dieter, nochmal Thomas, Nena, Christian und wie sie alle heißen.

Früher habe ich richtig viel Fernsehen geschaut. Wenn ich zu Hause war, lief immer die Glotze. Ob ich am Computer saß oder sonstwas gemacht habe: Das Ding war immer an. Nachbarn, Enterprise, Colt für alle Fälle, Voyager, Pokemon, ich habe wirklich viele tolle Sachen geschaut.

Dann kam World of Warcraft. Und hier, lieber Eltern, passt schön auf: Diese Ausgeburt der Hölle hat auch etwas gutes. Denn: Mein Fernsehkonsum ging drastisch zurück, schrumpfte fast gegen 0. 9Live (R.I.P.) und SAT.1-Quiznight zum Einpennen und Frühstücksfernsehen zum Aufwachen.

Wer lacht da? Hey, ich bin wenigstens ehrlich! So kann man sich wenigstens sicher sein, wenn ich zugebe “Ich schaue 9Live”, dass dann aber auch “Silbereisen geht gar nicht” ernst und ehrlich gemeint ist. Ihr solltet doch langsam wissen, dass ich lieber nichts sage, als die Unwahrheit. Ich verstehe sowieso nicht, warum diese fürchterlich einfache Einstellung nicht mehr Leute haben.

Sei es drum: Derzeit habe ich Fernsehstress. Also schon ein paar Wochen. Und Stress muss man verarbeiten, das mache ich hiermit.

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Und das meine ich absolut ehrlich und aufrichtig!

Und danke an alle, die sie gewählt haben. Ich gehöre übrigens leider nicht dazu, daher gebührt mir dieses Lob leider nicht.

Denn nur so konnte diese Gruppe von Menschen zeigen, dass man an einem Strang zieht. Man hat sich sozusagen perfekt gesucht und gefunden, meinen allerherzlichsten Glückwunsch dazu!

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Fort Boyard - Wirklich? Schaut mal genau hin. Auf dem Grid ist es ein BDSM-Dungeon

Finally… nein, keine Angst (oder gerade doch Angst?): Meine Artikelreihe zu Second Life ist noch nicht mit diesem hier zu Ende. Ich habe da noch Stoff. Aber… finally… der Schweinkramteil!

Ich möchte dabei zuerst mit der Erinnerung an meinen Vergleich zwischen Zucchini- und Rosenkohlliebhabern beginnen. Gerade in diesem Teil hier ist es extrem wichtig. Wer es noch nicht gelesen hat, dem lege ich wärmstens ans Herz, den Anfang des  Teil 2 meiner Second Life Reihe zu lesen.

“Baaaah, Wall of Text!” tschja, dann bist Du wohl ein neuer Leser auf meinem Blog, der mich noch nicht kennt. Herzlich willkommen! Ansonsten: WoT sind mein Markenzeichen. And proud of it. Go find blog fastfood somewhere else. Oder klick auf

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So hartnäckig hat mich schon lange keine Erkältung mehr erwischt. Aber so laaaaangsam habe ich auch mal wieder zu etwas anderem Lust, als nur rumzulungern und den sterbenden Schwan zu spielen. Daher geht es jetzt endlich mal hier weiter.

“We play ourselves.”

… war der Gedanke, mit dem ich den letzten Eintrag beendete. Und den Unterschied im RP zum einfachen Führen eines Characters möchte ich heute mal vertiefen.

Unnötig zu erwähnen, dass man natürlich wie ein Na'vi aussehen kann

Es heißt “Avatar” in Second Life, nicht Character. Das ist schonmal das erste, was auffällt. Ich habe absolut niemanden auf dem Grid kennengelernt, der seine Figur in world “Character” nennt. Der Unterschied ist zwar klein, aber sehr stark, und drückt ziemlich genau das aus, was ich Euch an Unterschied zu anderen virtuellen Welten näher bringen will.

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Wer schreit, hat Unrecht

On 28. November 2011, in Deutschland Polizeistaat, Kuhmunity, by Keng

… hat mein Papa immer gesagt. Und irgendwie musste ich heute morgen daran denken, als ich Frühstücksfernsehen gesehen habe.

Ich will hier jetzt gar nicht auf Pro und Contro S21 eingehen, das steht mir nicht zu, da habe ich mich überhaupt nicht damit beschäftigt, um da eine Meinung zu haben. Daher sehe ich es aber umso objektiver:

Da hat eine Minderheit Krawall gemacht, aber die eindeutige Mehrheit steht nicht hinter ihnen. Eine Wahlbeteiligung von über 48% finde ich verdammt hoch und zeigt, dass das Thema offensichtlich für jeden zweiten wichtig ist. Das finde ich bei der derzeitigen Politik(er)verdrossenheit mächtig viel.

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Dem Dieta das Fürchten lehren

On 25. November 2011, in Fernsehen, by Keng

Aus dem Stand mal eben das Super-Talent in der relevanten Zielgruppe (ich hasse das Wort…) gnadenlos abgezogen. Nicht schlecht für einen Start! Und nachdem X-Factor in diesem Jahr irgendwie…. gähnend langweilig ist, nachdem es sich eigentlich im letzten Jahr das auf die Fahnen geschrieben hatte, was The Voice of Germany jetzt tut, es aber dieses Jahr nur Taktieren in der Jury um eigentlich völlig uninteressante Kandidaten ist, habe ich mir den neuesten Endemol-Straßenfeger gestern mal angeschaut. Und wie ich ich die Reaktion von der Presse und auf meiner Facebook-Timeline lese, war das seit gefühlten Jahrzehnten tatsächlich wieder mal eben genau solch ein Straßenfeger, über den am nächsten Tag jeder spricht.

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